KlöntürAufgabeKontaktTreffpunktAktuellesLinksImpressum
Klönen gegen das große Vergessen

Im September 2008 hat die Klöntür in Homberg ihre Pforten für dementiell veränderte Menschen und als Anlaufstelle für ihre Angehörigen geöffnet. Alle 14 Tage werden die Gäste donnerstags für die Dauer von drei Stunden von geschulten Ehrenamtlerinnen der katholischen Kirchengemeinde betreut. Das an die Ratinger Demenzinitiative angegliederte Betreuungsangebot ist speziell auf seine Gäste und deren Bedürfnisse ausgerichtet.
Von links, vorne Angelika Pöhling und Melanie Frank, hinten Marianne Dislich und Renate Vermeulen!

Eine Klöntür, früher auf dem Lande sehr verbreitet, ist eine Tür, bei der man die obere Hälfte des Türflügels öffnen und die untere Hälfte zugleich verschlossen lassen kann. Während man mit Anderen bei geöffneter Tür klönen kann, bleibt unten eine Barriere. Weder Tiere noch Kinder können so entwischen oder eindringen. 

Klönen heißt: Miteinander reden. Beide Aspekte, reden und Gemeinsamkeit, sind für dementiell veränderte Menschen wichtig!

Die Nachmittage haben eine feste Grundstruktur, wobei der Kaffeeklatsch nicht zu kurz kommt. Die Aktivitäten werden an einem Thema wie z. B. Sommerblumen ausgerichtet. Andere Themen sind: Obst, Gemüse, Feiertage, Geburtstage, Gedichte, Lieder, Erinnerungen der Gäste, aber auch praktisches Tun sind an diesem Thema orientiert und dienen der Förderung der Wahrnehmung. Den Gästen wird ein kurzweiliger Nachmittag geboten, darüber hinaus werden sie in ihrer Individualität, basierend auf ihrer jeweiligen Biografie, gezielt aktiviert.

Das Team der Klöntür freut sich auf alle neuen Interessierten, die den Weg dorthin finden. Bis zu 8 Gäste können an einem Nachmittag teilnehmen.
Bilder_Tag_der_offenen_T__r_022_10_bs_original